Ostermoors Geschichte

Die­ser Teil der Web­site ist der Geschich­te von Oster­moor bei Bruns­büt­tel in Dith­mar­schen gewid­met.

 

Ers­te Erwäh­nung von Oster­moor im Jah­re 1480
Johan Hals „vppe dem oster­mo­er“ beschwert sich dar­über, dass ihm von einem Bertram von der Wysch und des­sen Knech­ten 12 Stu­ten („moder­per­de“) offen­bar ohne aus­rei­chen­de Bezah­lung („200 rins­sche gul­den“) genom­men
Quel­le: Lan­des­ar­chiv Schles­wig Urk.-Abt. 1, Nr. 208

Das moder­ne Oster­moor, das eini­ge von uns noch kann­ten, war eine Rei­hen­sied­lung am süd­li­chen Ran­de des ehe­ma­li­gen Hoch­moo­res. Das his­to­ri­sche Oster­moor hin­ge­gen umfass­te die Feld­mark zwi­schen dem Hols­ten­gra­ben (ent­spricht heu­te in etwa der Gren­ze zwi­schen den Krei­sen Stein­burg und Dith­mar­schen) im Osten und dem Edde­la­ker Fleth (heu­te die Bra­ke) im Wes­ten – aller­dings mit Aus­nah­me der Bau­erschaft Olde­bur­wör­den, wel­che sich im Süd­wes­ten die­ses Gebiets befand.

Nach den schwe­ren Sturm­flu­ten von 1717, 1718 und 1720/1721 muss­te die Bau­erschaft Oster­moor jedoch fast voll­stän­dig aus­ge­deicht wer­den. Die­se Gebie­te wur­den zwar 1762 wie­der ein­ge­deicht, bil­de­ten dann aber den Haupt­teil des „Neu­en Koo­ges“, der spä­ter zum „Bruns­büt­tel­k­oog“ wur­de.

Ich habe die­se Web­site „Alt-Oster­moor“ genannt, weil The­men aus der Geschich­te des gesam­ten Oster­moo­rer Are­als, d.h. des Oster­moors in sei­ner Aus­deh­nung vor 1720, behan­delt wer­den.

Die Oster­moo­rer Geschich­te ist ein Neben­pro­dukt der Erfor­schung der Geschich­te mei­ner Oster­moo­rer Vor­fah­ren, der Oster­moo­rer Boi­en. Sie befin­det sich im Auf­bau und weist schon aus die­sem Grun­de inhalt­li­che Feh­ler auf – man möge mir die­se ver­zei­hen.

Boy Feil